Pilze sammeln rund um Linz
Stand 19.10., 11:42 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Judasohr (17 von 100), Hallimasch (14) und Parasol (11).
Im Umkreis von 40 km um Linz sind auf österreichischer Seite 33 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und anderes Laubholz. Ohne Wetter liegen hier Parasol (90 von 100 Punkten), Hallimasch (84) und Judasohr (69) vorn, der Steinpilz kommt auf 66.

Direkt westlich von Linz liegt der Kürnberger Wald, sein höchster Punkt ist rund 5 km von der Stadtmitte entfernt. Er wächst auf Gneis, gut ein Drittel der Bäume sind Fichten, dazu kommen Buche, Eiche und Tanne, und die Fichten hat der Borkenkäfer seit den Dürrejahren stark getroffen. Östlich der Stadt trägt der Pfenningberg (616 m) große Buchenwälder mit Tanne und Fichte, im Mühlviertel nördlich der Donau steht der Wald auf Granit und Gneis. Südlich der Stadt sind die Wälder klein, auf den Plateaus meist Fichte. Für Schwammerl heißt das: Steinpilz unter Fichte, Buche und Tanne, Eierschwammerl und Marone auf dem sauren Urgestein, Hallimasch an totem Fichtenholz. In Oberösterreich gilt die Grenze des Forstgesetzes von zwei Kilogramm pro Person und Tag, und einige Arten wie Riesenbovist, Bischofsmütze und Brätling sind ganzjährig geschützt. In Niederösterreich gelten eigene Regeln. Ohne Auto fährst du mit der Linz-AG-Linie 33 nach Plesching am Pfenningberg, mit dem Bus nach Ufer in Wilhering am Kürnberger Wald und mit der Mühlkreisbahn von Linz Urfahr ins Mühlviertel.
Aktuelles Wetter rund um Linz
Wetterfaktor aus 62 Rasterpunkten, auf die mittlere Höhe des Waldes von 523 m umgerechnet, Stand 19.10., 11:42 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 10, Pfifferling 5, Marone 8, Krause Glucke 5, Schwefelporling 3, Parasol 11, Hallimasch 14, Austernseitling 8 und Judasohr 17 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in Österreich erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in ganz Österreich aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 4.781 km², davon 1.569 km² Wald (33 %)
- Baumarten
- Fichte 54 %, anderes Laubholz 35 %, Buche 4 %, Kiefer 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
- Boden
- pH 5,7, Sand 30 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 66 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 51 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 49 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 18 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 34 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 61 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 30 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 90 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 84 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 32 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 69 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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