Pilze sammeln rund um Wels
Stand 19.10., 10:10 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (23 von 100), Judasohr (21) und Parasol (20).
Im Umkreis von 40 km um Wels sind 35 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und anderes Laubholz. Ohne Wetter liegen hier Parasol (87 von 100 Punkten), Hallimasch (83) und Judasohr (69) vorn, der Steinpilz kommt auf 66.

Direkt um Wels gibt es wenig Wald: Die Welser Heide ist eine flache, von Landwirtschaft geprägte Ebene. An der Traun zieht sich ein Auwald entlang, stellenweise bis zu 700 m breit und überwiegend aus Esche, an den Hängen der Traunleiten steht Laubmischwald. Naturschutzgebiete sind dort die Traunauen bei St. Martin und der Hangwald Puckinger Leiten. Das große Waldgebiet ist der Hausruck westsüdwestlich der Stadt, mit dem Göblberg (801 m) rund 38 km entfernt. Auf seinen kalkfreien, sauren Böden stehen vor allem Fichten mit beigemischter Buche, auf den Rücken auch Kiefern. Das passt zu Steinpilz, Marone und Eierschwammerl, an Sturm- und Käferholz wächst der Hallimasch. In Oberösterreich gilt die Grenze des Forstgesetzes von zwei Kilogramm pro Person und Tag, und einige Arten wie Riesenbovist, Bischofsmütze und Brätling sind ganzjährig geschützt. In Niederösterreich gelten eigene Regeln. Mit dem Regionalzug fährst du von Wels über Neumarkt-Kallham auf der Innkreisbahn nach Pram-Haag, von dort sind es rund 6 km nach Haag am Hausruck.
Aktuelles Wetter rund um Wels
Wetterfaktor aus 62 Rasterpunkten, auf die mittlere Höhe des Waldes von 550 m umgerechnet, Stand 19.10., 10:10 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 17, Pfifferling 9, Marone 13, Krause Glucke 6, Schwefelporling 4, Parasol 20, Hallimasch 23, Austernseitling 13 und Judasohr 21 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in Österreich erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in ganz Österreich aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.028 km², davon 1.740 km² Wald (35 %)
- Baumarten
- Fichte 45 %, anderes Laubholz 35 %, Buche 15 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
- Boden
- pH 5,6, Sand 28 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 66 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 51 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 47 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 14 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 33 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 59 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 32 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 87 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 83 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 40 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 69 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
- bei Feichtenberg
- bei Buchleiten
- bei Kasten (Aurach am Hongar)
- bei Sankt Aegidi
- bei Forstau (Steinbach an der Steyr)
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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