Pilze sammeln im Bayerischen Wald
Stand 9.10., 22:15 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Pfifferling (28 von 100), Hallimasch (23) und Judasohr (21).
Der Bayerische Wald ist zu 44 % bewaldet (2.090 km²), vor allem mit Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (92 von 100 Punkten), Steinpilz (88) und Parasol (87) vorn.

Pilzkarte im Bayerischen Wald öffnen
Der Bayerische Wald liegt im Osten Bayerns zwischen der Donau und der tschechischen Grenze und reicht bis hinunter nach Passau, am Großen Arber erreicht er gut 1450 m. Granit und Gneis tragen saure, nährstoffarme Böden, in den Hochlagen wächst vor allem Fichte, darunter Bergmischwald aus Fichte, Tanne und Buche. Das passt gut zu Steinpilz, Pfifferling und Marone.
Aktuelles Wetter im Bayerischen Wald
Wetterfaktor aus 59 Rasterpunkten, Stand 9.10., 22:15 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 20, Pfifferling 28, Marone 18, Krause Glucke 14, Schwefelporling 2, Parasol 20, Hallimasch 23, Austernseitling 7 und Judasohr 21 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 4.806 km², davon 2.090 km² Wald (44 %)
- Baumarten
- Fichte 78 %, Buche 13 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,3, Sand 39 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 88 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 77 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 69 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 25 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 18 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 44 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 16 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 87 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 92 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 22 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 47 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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