Pilze sammeln rund um Lugano
Stand 19.10., 19:40 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (49 von 100), Parasol (44) und Judasohr (37).
Im Umkreis von 40 km um Lugano sind auf Schweizer Seite 65 % der Fläche Wald, vor allem Buche und anderes Laubholz. Ohne Wetter liegen hier Parasol (96 von 100 Punkten), Hallimasch (83) und Steinpilz (72) vorn.

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Im Tessin ist die Kastanie der häufigste Waldtyp, vor Buche und Fichte. Im Malcantone westlich der Stadt prägen Kastanienselven das Bild, mehr als 65 Prozent der Region sind Wald, und etliche Selven wurden seit den 1990er Jahren wieder freigestellt. Am Monte San Giorgio trägt der Nordhang auf Rhyolith Kastanie, Traubeneiche und Esche, der Südhang auf Dolomit Hainbuche, Linde und Flaumeiche; mehr als 500 Pilzarten sind dort bekannt. Am Monte Generoso zwischen Lugano und Chiasso steht auf Kalk Buchenwald, das Waldreservat (37 ha, seit 2022) bleibt sich selbst überlassen. Auf den saureren Böden unter Eichen passen Marone und Eierschwamm, unter Buchen der Steinpilz. Seit den heißen, trockenen Sommern ab 2018 sind südlich der Alpen deutlich mehr Kastanien abgestorben. Im Tessin darfst du höchstens drei Kilogramm pro Person und Tag sammeln und nicht zwischen 20 und 7 Uhr. In Graubünden gelten eigene Regeln. Ohne Auto fährst du mit der S60 nach Agno, mit dem Zug nach Mendrisio und dem Bus nach Meride oder mit der Zahnradbahn ab Capolago auf den Generoso.
Aktuelles Wetter rund um Lugano
Wetterfaktor aus 36 Rasterpunkten, auf die mittlere Höhe des Waldes von 1.022 m umgerechnet, Stand 19.10., 19:40 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 25, Pfifferling 14, Marone 27, Krause Glucke 1, Schwefelporling 7, Parasol 44, Hallimasch 49, Austernseitling 27 und Judasohr 37 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in der Schweiz erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in der ganzen Schweiz aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 1.631 km², davon 1.066 km² Wald (65 %)
- Baumarten
- Buche 48 %, anderes Laubholz 27 %, Fichte 14 %, Lärche 6 %, Eiche 5 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
- Boden
- pH 5,3, Sand 50 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 72 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 64 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 52 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 2 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 25 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 46 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 36 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 96 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 83 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 65 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 68 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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