Pilze sammeln im Leithagebirge
Stand 19.10., 03:45 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Judasohr (7 von 100), Schwefelporling (1) und Hallimasch (1).
Nach der Baumartenkarte wachsen im Leithagebirge vor allem Eiche und anderes Laubholz. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (86 von 100 Punkten), Parasol (85) und Schwefelporling (73) vorn, der Steinpilz kommt auf 53.

Pilzkarte im Leithagebirge öffnen
Das Leithagebirge ist ein rund 35 km langer und 5 bis 7 km breiter Höhenzug an der Grenze von Niederösterreich und Burgenland, mit dem Sonnenberg (484 m) als höchstem Punkt. Den Kern bilden Gneis und Glimmerschiefer, darüber liegt Leithakalk. Der Wald besteht überwiegend aus Eiche, Hainbuche und Buche, nach der Baumartenkarte ist fast die Hälfte Eiche. Das passt zu Steinpilz und Eierschwammerl unter Eiche und Buche und zum Schwefelporling an alten Eichen. Am Gebirge liegen die Naturparke Mannersdorf-Wüste und Neusiedler See-Leithagebirge, bei Bruckneudorf übt das Bundesheer auf einem Truppenübungsplatz. Im Burgenland gilt nur die Grenze des Forstgesetzes: höchstens zwei Kilogramm Pilze pro Person und Tag. Mit der S60 fährst du nach Bruck an der Leitha am Rand des Gebirges.
Aktuelles Wetter im Leithagebirge
Wetterfaktor aus 3 Rasterpunkten, auf die mittlere Höhe des Waldes von 314 m umgerechnet, Stand 19.10., 03:45 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 0, Pfifferling 0, Marone 0, Krause Glucke 0, Schwefelporling 1, Parasol 0, Hallimasch 1, Austernseitling 1 und Judasohr 7 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in Österreich erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in ganz Österreich aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche auf der Karte
- 201 km², davon 160 km² Wald (79 %)
- Baumarten
- Eiche 47 %, anderes Laubholz 45 %, Buche 7 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
- Boden
- pH 5,7, Sand 28 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 53 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 36 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 33 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 0 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 44 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 56 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 73 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 85 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 86 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 61 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 64 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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Umriss des Waldes: © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL.