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Die Pilzkarte für Deutschland, Österreich und die Schweiz

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Pilze sammeln rund um St. Pölten

Stand 19.10., 10:55 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (12 von 100), Judasohr (10) und Austernseitling (9).

Im Umkreis von 40 km um St. Pölten sind 51 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (87 von 100 Punkten), Parasol (86) und Steinpilz (73) vorn.

Karte: Wirtsbäume für den Steinpilz rund um St. Pölten
Wo die Wirtsbäume des Steinpilzes stehen, von rot (kaum) bis grün (viele). Die Karte der Wirtsbäume zeigt das für jeden Quadratkilometer.

Pilzkarte rund um St. Pölten öffnen

Nordwestlich der Stadt liegt der Dunkelsteinerwald, ein Höhenzug aus Granulit und anderem Urgestein der Böhmischen Masse, dessen Ausläufer bis an den Westrand von St. Pölten reichen. Der Wald ist dort ein Mischwald aus Fichte, Kiefer, Lärche, Buche und Eiche. Rund 21 km östlich bei Neulengbach beginnt der Wienerwald auf Flysch, mit Buchen- und Eichen-Hainbuchenwald und eingestreuten Fichtenforsten, im Süden folgen im Pielachtal die Kalkvoralpen mit Fichten-Tannen-Buchenwald. Der Steinpilz passt unter Buche, Eiche und Fichte, auf dem sauren Urgestein auch Eierschwammerl und Marone, unter Kiefern die Krause Glucke. In den Kernzonen des Biosphärenparks Wienerwald, die als Naturschutzgebiet verordnet sind, ist das Sammeln verboten. In Niederösterreich gilt nur die Grenze des Forstgesetzes: höchstens zwei Kilogramm Pilze pro Person und Tag. Ohne Auto fährst du mit dem Regionalbus 483 nach Karlstetten in den Dunkelsteinerwald und mit dem Zug auf der alten Westbahnstrecke nach Neulengbach.

Aktuelles Wetter rund um St. Pölten

Steinpilz11 %
Pfifferling6 %
Marone15 %
Krause Glucke25 %
Schwefelporling9 %
Parasol9 %
Hallimasch13 %
Austernseitling19 %
Judasohr17 %

Wetterfaktor aus 61 Rasterpunkten, auf die mittlere Höhe des Waldes von 546 m umgerechnet, Stand 19.10., 10:55 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 8, Pfifferling 3, Marone 7, Krause Glucke 4, Schwefelporling 3, Parasol 7, Hallimasch 12, Austernseitling 9 und Judasohr 10 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.

Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in Österreich erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in ganz Österreich aussieht, zeigt die Pilzlage.

Der Wald

Fläche
5.017 km², davon 2.578 km² Wald (51 %)
Baumarten
Fichte 37 %, Buche 28 %, anderes Laubholz 25 %, Kiefer 5 %, Eiche 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
Boden
pH 5,5, Sand 28 % (Median unter Wald)

Welche Pilze

Steinpilz
73 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
Pfifferling
56 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
Marone
50 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Krause Glucke
15 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Morchel
28 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Maipilz
51 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
Schwefelporling
29 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
Parasol
86 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
Hallimasch
87 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
Austernseitling
48 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
Judasohr
61 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.

Gute Ecken für Steinpilze

Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.

St. Pölten auf der Karte

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