Pilze sammeln im Dunkelsteinerwald
Stand 19.10., 08:00 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (12 von 100), Marone (10) und Steinpilz (8).
Nach der Baumartenkarte wachsen im Dunkelsteinerwald vor allem Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (93 von 100 Punkten), Parasol (87) und Steinpilz (75) vorn.

Pilzkarte im Dunkelsteinerwald öffnen
Der Dunkelsteinerwald liegt südlich der Donau zwischen Melk und Mautern und zieht sich über knapp 20 km nach Südsüdwest. Er besteht überwiegend aus Granulit, im Süden auch aus Amphibolit und Gneis, also aus kristallinem Gestein der Böhmischen Masse ohne Kalk. Allein im Teil des Bezirks St. Pölten sind es rund 3650 ha Wald, ein Mischwald aus Fichte, Kiefer, Lärche, Buche und Eiche. Auf den sauren Böden passen Marone und Eierschwammerl, unter den Kiefern die Krause Glucke, unter Buche, Eiche und Fichte der Steinpilz und an geschwächten und toten Fichten der Hallimasch. In Niederösterreich gilt nur die Grenze des Forstgesetzes: höchstens zwei Kilogramm Pilze pro Person und Tag. Von St. Pölten fährt der Regionalbus 483 nach Karlstetten, am Westende hält in Melk die Westbahn.
Aktuelles Wetter im Dunkelsteinerwald
Wetterfaktor aus den 3 Rasterpunkten, die der Mitte der Region am nächsten liegen (in ihr selbst liegen zu wenige), auf die mittlere Höhe des Waldes von 481 m umgerechnet, Stand 19.10., 08:00 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 8, Pfifferling 3, Marone 10, Krause Glucke 6, Schwefelporling 2, Parasol 7, Hallimasch 12, Austernseitling 7 und Judasohr 7 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in Österreich erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in ganz Österreich aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche auf der Karte
- 154 km², davon 137 km² Wald (89 %)
- Baumarten
- Fichte 45 %, Buche 20 %, anderes Laubholz 16 %, Kiefer 13 %, anderes Nadelholz 3 %, Eiche 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
- Boden
- pH 5,1, Sand 33 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 75 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 66 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 63 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 25 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 18 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 29 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 21 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 87 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 93 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 37 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 41 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
Dunkelsteinerwald auf der Karte
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Umriss des Waldes: © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL.