Pilze sammeln in den Nockbergen
Stand 17.10., 20:50 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Judasohr (9 von 100), Hallimasch (3) und Austernseitling (2).
Die Nockberge ist zu 64 % bewaldet (425 km²), vor allem mit Fichte und Lärche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (95 von 100 Punkten), Parasol (88) und Steinpilz (82) vorn.

Pilzkarte in den Nockbergen öffnen
Die Nockberge sind die westlichste und höchste Gruppe der Gurktaler Alpen, vor allem in Kärnten, mit Anteilen in Salzburg und der Steiermark; der Eisenhut ist mit 2441 m der höchste Gipfel. Das Gestein ist kristallin, vor allem Paragneis, Glimmerschiefer und Phyllit, die Böden sind meist sauer. In den unteren Lagen steht Fichtenwald, in der subalpinen Stufe mischt sich Lärche bei, zwischen 1700 und 1900 m herrschen Lärche und Zirbe. Unter Fichte passen Steinpilz, Eierschwammerl und Marone, an geschwächten Fichten wächst der Hallimasch. In der Naturzone des Biosphärenparks, im Kärntner Teil rund 7750 ha, ist das Sammeln verboten. In Kärnten darfst du Pilze nur von 7 bis 18 Uhr sammeln, höchstens zwei Kilogramm pro Person und Tag, Steinpilz und Eierschwammerl nur vom 15. Juni bis 30. September; in Naturschutzgebieten, Europaschutzgebieten und den Kernzonen der Nationalparks ist das Sammeln verboten. In der Steiermark und im Salzburger Land gelten eigene Regeln. Ohne Auto fährst du mit dem Zug bis Spittal-Millstättersee und weiter mit dem Postbus 5140 über Radenthein nach Bad Kleinkirchheim.
Aktuelles Wetter in den Nockbergen
Wetterfaktor aus 8 Rasterpunkten, auf die mittlere Höhe des Waldes von 1.526 m umgerechnet, Stand 17.10., 20:50 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 1, Pfifferling 1, Marone 1, Krause Glucke 0, Schwefelporling 0, Parasol 1, Hallimasch 3, Austernseitling 2 und Judasohr 9 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in Österreich erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in ganz Österreich aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 667 km², davon 425 km² Wald (64 %)
- Baumarten
- Fichte 80 %, Lärche 10 %, anderes Laubholz 4 %, Latsche und Zirbe 4 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
- Boden
- pH 5,3, Sand 30 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 82 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 69 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 72 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 19 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 14 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 39 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 9 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 88 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 95 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 10 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 60 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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