Pilze sammeln rund um Klagenfurt
Stand 19.10., 20:45 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (21 von 100), Marone (15) und Parasol (13).
Im Umkreis von 40 km um Klagenfurt sind auf österreichischer Seite 65 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (94 von 100 Punkten), Parasol (92) und Steinpilz (84) vorn.

Pilzkarte rund um Klagenfurt öffnen
Südlich von Klagenfurt erstreckt sich die Sattnitz, ein Höhenrücken von rund 34 km Länge und 170 km², der am Tanzboden 929 m erreicht. Auf dem trockenen Konglomerat stehen Buchenwälder, an den Südhängen im Osten Laubmischwald, das passt zum Steinpilz. Rund 10 km südlich der Stadt liegt Ferlach vor den bewaldeten Vorbergen der Karawanken mit Singerberg und Ferlacher Horn. Naturschutzgebiete sind etwa das Innere Bodental mit der Vertatscha (741 ha) und die Hallegger Teiche (109 ha) bei Schloss Hallegg. Die Saualpe am Rand des Gebiets trägt große Fichtenbestände auf Gneis und Glimmerschiefer, dort passen Eierschwammerl und Marone. In Kärnten darfst du Pilze nur von 7 bis 18 Uhr sammeln, höchstens zwei Kilogramm pro Person und Tag, Steinpilz und Eierschwammerl nur vom 15. Juni bis 30. September; in Naturschutzgebieten, Europaschutzgebieten und den Kernzonen der Nationalparks ist das Sammeln verboten. Ohne Auto fährst du mit der S3 über Maria Rain nach Weizelsdorf und mit dem Schnellbus X3 nach Ferlach.
Aktuelles Wetter rund um Klagenfurt
Wetterfaktor aus 57 Rasterpunkten, auf die mittlere Höhe des Waldes von 911 m umgerechnet, Stand 19.10., 20:45 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 12, Pfifferling 7, Marone 15, Krause Glucke 6, Schwefelporling 2, Parasol 13, Hallimasch 21, Austernseitling 7 und Judasohr 12 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in Österreich erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in ganz Österreich aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 3.927 km², davon 2.560 km² Wald (65 %)
- Baumarten
- Fichte 74 %, Buche 11 %, anderes Laubholz 10 %, Kiefer 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
- Boden
- pH 5,6, Sand 37 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 84 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 70 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 66 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 23 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 20 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 47 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 16 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 92 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 94 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 24 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 57 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
- bei Frauenstein (Sankt Veit an der Glan)
- bei Deutsch Griffen
- bei Unterloibl
- bei Sankt Filippen
- bei Grafenbach (Diex)
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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