Pilze sammeln auf der Koralpe
Stand 17.10., 21:20 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (21 von 100), Marone (16) und Parasol (12).
Die Koralpe ist zu 78 % bewaldet (748 km²), vor allem mit Fichte und anderem Laubholz. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (98 von 100 Punkten), Steinpilz (93) und Parasol (89) vorn.

Pilzkarte auf der Koralpe öffnen
Die Koralpe trennt die Weststeiermark vom Lavanttal in Kärnten, ihr höchster Gipfel ist der Große Speikkogel mit 2140 m. Sie besteht aus Gneis und Eklogit, also aus saurem Urgestein. Auf Koralpe und Saualpe stehen große Fichtenbestände, nach der Baumartenkarte ist es auf der Koralpe fast nur Fichte. Das passt zu Herrenpilz, Eierschwammerl und Marone, an geschwächten Fichten wächst der Hallimasch. Unter Schutz stehen unter anderem das Naturschutzgebiet Seekar-Bärental bei Bad Schwanberg (11 km²) und der Schluchtwald der Deutschlandsberger Klause. In der Steiermark gilt nur die Grenze des Forstgesetzes: höchstens zwei Kilogramm Pilze pro Person und Tag. In Kärnten gelten eigene Regeln. Mit der S6 oder S61 kommst du von Graz nach Deutschlandsberg am Ostrand der Koralpe, auf der Kärntner Seite hält die Koralmbahn in St. Paul im Lavanttal.
Aktuelles Wetter auf der Koralpe
Wetterfaktor aus 12 Rasterpunkten, auf die mittlere Höhe des Waldes von 1.039 m umgerechnet, Stand 17.10., 21:20 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 10, Pfifferling 8, Marone 16, Krause Glucke 5, Schwefelporling 1, Parasol 12, Hallimasch 21, Austernseitling 4 und Judasohr 10 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in Österreich erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in ganz Österreich aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 957 km², davon 748 km² Wald (78 %)
- Baumarten
- Fichte 90 %, anderes Laubholz 4 %, Buche 4 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
- Boden
- pH 5,3, Sand 38 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 93 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 83 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 81 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 25 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 15 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 34 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 9 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 89 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 98 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 13 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 46 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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