Pilze sammeln rund um Kassel
Stand 9.10., 03:15 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (76 von 100), Parasol (65) und Steinpilz (58).
Im Umkreis von 40 km um Kassel sind 38 % der Fläche Wald, vor allem Buche und Fichte. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (86 von 100 Punkten), Parasol (78) und Steinpilz (68) vorn.

Pilzkarte rund um Kassel öffnen
Westlich der Stadt steigt der Habichtswald mit Bergpark Wilhelmshöhe und Herkules auf gut 600 m an. Auf Basalt wachsen dort vor allem Buchenwälder auf basenreichen Böden, ein Standort eher für den Steinpilz. Nördlich erstreckt sich der Reinhardswald bis Bad Karlshafen, östlich der Kaufunger Wald, beide auf Buntsandstein mit Buche, Eiche, Fichte und Kiefer; im Reinhardswald sind die Böden überwiegend sauer. Hier passen Steinpilz, Pfifferling und Marone, unter Kiefern auch die Krause Glucke. Viele Fichten sind in den letzten Jahren durch Dürre, Stürme und Borkenkäfer abgestorben. Am Rand des Radius liegt südlich des Edersees der Nationalpark Kellerwald-Edersee, dort ist Pilzesammeln nicht erlaubt. In den Habichtswald kommst du mit der Tram 4 bis Druseltal und weiter mit dem Bus 22 zum Herkules, zum Reinhardswald mit dem RE 11 nach Hofgeismar.
Aktuelles Wetter rund um Kassel
Wetterfaktor aus 63 Rasterpunkten, Stand 9.10., 03:15 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 58, Pfifferling 36, Marone 25, Krause Glucke 8, Schwefelporling 14, Parasol 65, Hallimasch 76, Austernseitling 28 und Judasohr 32 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 1.895 km² Wald (38 %)
- Baumarten
- Buche 55 %, Fichte 20 %, Eiche 8 %, Lärche 7 %, Douglasie 4 %, Birke 4 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,3, Sand 22 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 68 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 51 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 28 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 9 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 21 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 51 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 33 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 78 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 86 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 61 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 59 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
- bei Atzenhausen
- bei Niedermeiser
- bei Heckershausen
- bei Glashütte (Hann. Münden)
- bei Hausen (Hessisch Lichtenau)
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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