Pilze sammeln rund um Aachen
Stand 14.10., 13:11 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (49 von 100), Parasol (43) und Steinpilz (41).
Im Umkreis von 40 km um Aachen sind 10 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und Eiche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (76 von 100 Punkten), Parasol (71) und Steinpilz (66) vorn.

Pilzkarte rund um Aachen öffnen
Seit 2018 sind rund um Aachen große Fichtenbestände durch Trockenheit und Borkenkäfer abgestorben oder geräumt worden. Die Baumartenkarte von 2017/18 zeigt sie noch als Fichtenwald, deshalb rechnet die Karte mit Satellitendaten des DLR nach: Wo das Kronendach seitdem fehlt, zählt die Fläche für Steinpilz, Pfifferling und Marone kaum noch. Für den Hallimasch zählt sie dagegen mehr, er lebt von geschwächten und toten Bäumen.
Rund 4 km südlich des Zentrums beginnt der Aachener Wald, etwa 1530 Hektar bis zur belgischen Grenze, weiter südlich liegt der Münsterwald mit rund 750 Hektar zusammenhängendem Wald. Im Südosten der Stadt folgt der Brander Wald, mit 165 Hektar das größte Naturschutzgebiet Aachens und zur Hälfte ein Übungsplatz der Bundeswehr, wo du die befestigten Wege nicht verlassen darfst. Dort standen vor allem Fichten, Dürre und Borkenkäfer haben sie um 2020 stark gelichtet. Weiter südöstlich beginnt am Rursee der Nationalpark Eifel, in dem Pilzesammeln und das Verlassen der Wege verboten sind. Unter Buchen und Eichen passt der Steinpilz, unter Fichten die Marone, und der Hallimasch nutzt das tote Holz. In Nordrhein-Westfalen ist das Sammeln in Naturschutzgebieten grundsätzlich verboten, sonst sammelst du in Maßen für den eigenen Bedarf, nur nicht in Forstkulturen und Dickungen.
Aktuelles Wetter rund um Aachen
Wetterfaktor aus 47 Rasterpunkten, Stand 14.10., 13:11 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 41, Pfifferling 24, Marone 30, Krause Glucke 10, Schwefelporling 12, Parasol 43, Hallimasch 49, Austernseitling 13 und Judasohr 29 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Wie es gerade in ganz Deutschland aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 5.027 km², davon 489 km² Wald (10 %)
- Baumarten
- Fichte 33 %, Eiche 25 %, Buche 20 %, Douglasie 9 %, Kiefer 4 %, Lärche 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Art, Stand 2017/18)
- Boden
- pH 5,2, Sand 19 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 66 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 48 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 45 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 13 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 24 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 53 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 42 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 71 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 76 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 36 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 61 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: Bundesamt für Naturschutz (BfN) 2025), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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