Pilze sammeln im Risoud
Stand 19.10., 20:50 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (45 von 100), Judasohr (25) und Marone (24).
Nach der Baumartenkarte wachsen im Risoud vor allem Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Hallimasch (99 von 100 Punkten), Steinpilz (94) und Pfifferling (72) vorn.

Der Grand Risoud ist mit rund 2200 ha der größte zusammenhängende Wald der Schweiz. Er zieht sich auf etwa 15 km am Westrand der Vallée de Joux entlang, rund 50 km nördlich von Genf, und stößt an die französische Grenze. Der Mont Risoux besteht aus Kalken des oberen Jura. Es stehen vor allem Fichten, dazu Buchen, und aus den Fichten wird Klangholz für Musikinstrumente gewonnen. Unter Fichte und Buche passt der Steinpilz, in den Fichtenwäldern der Eierschwamm, die Marone mag es saurer als auf Kalk. Im Waadtländer Jura fiel zuletzt viel Käferholz an, an geschwächten Fichten wächst der Hallimasch. In der Waadt darfst du höchstens zwei Kilogramm pro Person und Tag sammeln, nur von 7 bis 20 Uhr. Ohne Auto fährst du mit der Bahn von Vallorbe über Le Pont und Le Lieu nach Le Brassus am Westufer des Lac de Joux.
Aktuelles Wetter im Risoud
Wetterfaktor aus den 3 Rasterpunkten, die der Mitte der Region am nächsten liegen (in ihr selbst liegen zu wenige), auf die mittlere Höhe des Waldes von 1.246 m umgerechnet, Stand 19.10., 20:50 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 18, Pfifferling 9, Marone 24, Schwefelporling 1, Parasol 16, Hallimasch 45, Austernseitling 5 und Judasohr 25 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in der Schweiz erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in der ganzen Schweiz aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche auf der Karte
- 24 km², davon 22 km² Wald (91 %)
- Baumarten
- Fichte 96 %, Buche 3 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
- Boden
- pH 5,8, Sand 26 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 94 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 72 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 69 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- ? von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 16 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 24 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 7 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 58 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 99 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 9 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 43 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
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Umriss des Waldes: © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL.