Pilze sammeln rund um Lausanne
Stand 19.10., 21:02 Uhr: Die besten Chancen haben gerade Hallimasch (56 von 100), Parasol (44) und Judasohr (44).
Im Umkreis von 40 km um Lausanne sind auf Schweizer Seite 36 % der Fläche Wald, vor allem Fichte und Buche. Ohne Wetter liegen hier Parasol (90 von 100 Punkten), Hallimasch (85) und Steinpilz (81) vorn.

Pilzkarte rund um Lausanne öffnen
Nordöstlich von Lausanne liegt der Jorat, mit rund 4000 ha Wald das größte Waldgebiet im Schweizer Mittelland. Die Hügel erreichen 935 m, unter dem Wald liegt Moräne auf Molasse, es stehen vor allem Fichten, dazu Buchen und Tannen. Das passt zum Steinpilz, an den Fichtenrändern zum Eierschwamm, an den vom Borkenkäfer geschwächten Fichten wächst der Hallimasch. Im Kern des Parc naturel du Jorat (444 ha auf Stadtgebiet) bleibst du auf den Wegen und sammelst keine Pilze. Am Jura liegt der Wald auf Kalk, etwa am Mont Tendre (1679 m), und der Waffenplatz Bière hat Gefahren- und Sperrzonen. In der Waadt darfst du höchstens zwei Kilogramm pro Person und Tag sammeln, nur von 7 bis 20 Uhr. Im Kanton Freiburg und im Wallis gelten eigene Regeln. Ohne Auto fährst du mit den tl-Bussen 45, 62 oder 64 zum Chalet-à-Gobet, mit der Bahn von Morges nach Bière.
Aktuelles Wetter rund um Lausanne
Wetterfaktor aus 53 Rasterpunkten, auf die mittlere Höhe des Waldes von 962 m umgerechnet, Stand 19.10., 21:02 Uhr. Zusammen mit Lebensraum und Boden ergibt das gerade eine Chance von etwa Steinpilz 35, Pfifferling 14, Marone 29, Krause Glucke 5, Schwefelporling 4, Parasol 44, Hallimasch 56, Austernseitling 19 und Judasohr 44 von 100 Punkten; genauer zeigt es die Karte. Gerade keine Saison: Morchel und Maipilz.
Was hinter dem Wetterfaktor steckt, erklärt der Beitrag Wann wachsen Pilze? Was beim Sammeln in der Schweiz erlaubt ist, steht mit den Gesetzesstellen im Beitrag Pilze sammeln in Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Wie es gerade in der ganzen Schweiz aussieht, zeigt die Pilzlage.
Der Wald
- Fläche
- 3.572 km², davon 1.299 km² Wald (36 %)
- Baumarten
- Fichte 47 %, Buche 30 %, anderes Laubholz 15 %, anderes Nadelholz 4 % (Anteil an der Waldfläche nach der je 10 m dominanten Gattung nach der ForestPaths-Karte von 2020)
- Boden
- pH 6, Sand 32 % (Median unter Wald)
Welche Pilze
- Steinpilz
- 81 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison August bis Oktober.
- Pfifferling
- 57 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison Juli bis Oktober.
- Marone
- 49 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Krause Glucke
- 9 von 100 Punkten aus Wirtsbäumen und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Morchel
- 29 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Maipilz
- 68 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison April bis Mai.
- Schwefelporling
- 26 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Mai bis Juni und August bis September.
- Parasol
- 90 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison September bis Oktober.
- Hallimasch
- 85 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis November.
- Austernseitling
- 42 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison Oktober bis Februar.
- Judasohr
- 78 von 100 Punkten aus Lebensraum und Boden, Hauptsaison November bis Mai.
Gute Ecken für Steinpilze
Bewertet nach Wirtsbäumen und Boden in Blöcken von 3 × 3 km, ohne Wetter; was davon gerade zu erwarten ist, zeigt die Karte. Blöcke in Nationalparks sind ausgelassen (Grenzen: OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL), Ortsnamen von GeoNames (CC BY 4.0); in Naturschutzgebieten und Kernzonen gelten eigene Regeln, Sammeln ist dort meist verboten oder eingeschränkt.
In der Nähe
Jorat · Risoud · Genf · Jura · Bremgartenwald · Bern
Waadt, Kanton Freiburg und Wallis · alle Regionen
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